Frontalzusammenstoß forderte drei schwer Verletzte

Auf der B35 zwischen den Philippsburger Stadtteilen Huttenheim und Rheinsheim kam es am Dienstagmittag 08.05.2012 gegen 15.04 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall. Auf gerader Strecke stießen zwei PKW aus bisher unbekannten Gründen frontal zusammen, dabei wurden zwei Personen schwer und eine Person schwerstverletzt. Die schwerstverletzte Person musste mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Aufgrund der Hanglage wurde das Fahrzeug zusätzlich gegen Abrutschen gesichert. Da nicht sicher war, ob bei dem zweiten Fahrzeug zur patientengerechten Rettung das Dach abgenommen werden musste, wurde ein zusätzlicher Rettungssatz bereitgestellt. Insgesamt waren somit 3 Rettungssätze im Einsatz. Die Feuerwehr Philippsburg unter der Einsatzleitung des Philippsburger Abteilungskommandanten Udo Rückert war mit den Abteilungen Philippsburg und Huttenheim mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 17 Feuerwehrangehörigen im Einsatz. Die Polizei zog insgesamt 5 Streifenwagen mit 10 Beamtinnen und Beamten zum Einsatzort, davon ein Wagen vom Verkehrsdienst Bruchsal und vier aus Philippburg. Alexander Höß als Organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes hatte 15 Helfer zu Verfügung, diese kamen mit 3 Rettungswagen, 2 Notarzteinsatzfahrzeugen, einem Rettungshubschrauber und mit den Fahrzeugen der Notfallhilfe Philippsburg und Rheinsheim zum Einsatz.
Um 15.34h waren alle Verletzten dem Rettungsdienst übergeben und auf dem Weg in die Krankenhäuser.
Foto & Bericht:Guido Bauer

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10000 Euro Schaden bei Kellerbrand

Rund 10000 Euro Schaden hat am 22.04.2012 in den Abendstunden ein Kellerbrand in einem Einfamilienhaus in der Philippsburger Vorwerkstraße angerichtet. Laut Polizei kamen die Bewohner kurz vor 19 Uhr nach Hause und endeckten Rauch, der aus dem Kellergeschoß drang. Sie alarmierten die Feuerwehr und unternahmen selbst Löschversuche, bei denen es gelang, die Flammen zu löschen. Nach angaben der Polizei hatte ein Faxgerät in einem Büroraum durch einen technischen Defekt das Feuer verursacht und den Keller verqualmt. Die Feuerwehr Philippsburg belüftete das Gebäude.

 

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Rauchgasmessungen bei Großbrand in Kronau

Zu einer Überlandhilfe nach Kronau wurde die Feuerwehr Philippsburg am 24.01.2012 um ca. 12.00 Uhr mit dem Einsatzauftrag "Schadstoffmessungen durchführen" gerufen worden.In Kronau brannte eine Lagerhalle eines kunststoffverarbeitenden Betriebes. Um das Gebäude gab es starke Rauchentwicklung.Die Feuerwehrangehörigen aus Philippsburg führten Schadstoffmessungen mittels Prüfröhrchen durch. Die Messergebnisse waren negativ, sodass keine Gefährdung für die Bevölkerung bestand.

Kellerbrand

Bei der Rückfahrt nach Philippsburg erreichte die Feuerwehr Philippsburg Abteilung Philippsburg einen weiteren Einsatz "Kellerbrand - Am Altrhein 6". Nach der Erkundung stellte es sich heraus, das im Keller ein Werkzeugkoffer brannte. Dieser wurde mit einer Kübelspritze abgelöscht und der Keller mit dem Be-und Entlüftungsgerät belüftet. Die bereits auf der Anfahrt befindlichen Abteilungen Rheinsheim und Huttenheim brachen ihr Einsatzfahrt ab, nachdem feststand, das keine weitere Einsatzkräfte benötigt werden. Der bei Ausbruch des Brandes im kellerbefindliche Bewohner, wurde vorsorglich dem Rettungsdienst übergeben und nach Germersheim ins Krankenhaus gebracht.

Innerhalb eines Tages musste die Feuerwehr Philippsburg ihr breitgefächertes Wissen von Umweltschadstoffmessungen bis hin zu Brandeinsätzen abrufen.

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Hoher Sachschaden bei Dachstuhlbrand in Mehrfamilienhaus

Eine Anwohnerin hatte am 14.11.2011 um 07.44 Uhr Rauch im Bereich einer Dachgeschosswohnung des Nachbarhauses in der Schwarzwaldstraße wahrgenommen und sofort über Notruf 112 die Feuerwehr verständigt. Beim Eintreffen der ersten Polizeistreifen stand das hintere Gebäudedach des Mehrfamilienhauses in Vollbrand. Polizeibeamte des Reviers Philippsburg evakuierten in der Folge rechtzeitig 16 Personen aus dem Anwesen, die alle unverletzt blieben. Die Freiwillige Feuerwehr, die mit den Abteilungen Philippsburg, Huttenheim und Rheinsheim ausgerückt war, übernahm die Brandbekämpfung und konnte das Feuer im Rahmen eines umfangreichen Atemschutzeinsatzes löschen. Der Abrollbehälter Atemschutz stellte u.a. die Versorgung der Atemschutzgeräte sicher. Die Drehleitern aus Wiesental und Germersheim wurden zur Unterstützung angefordert. Da es Probleme mit der Wasserversorgung aus dem städtischen Hydrantennetz gab, wurde die Feuerwehr Oberhausen zur zusätzlichen Wasserversorgung angefordert, die aus einem anderen Netz Nähe der Engelsmühle gefördert wurde. Dadurch musste durch die Polizei die L602 gesperrt werden, deren Einsatz vom Philippsburger Revierleiter Peter Kremer koordiniert wurde, ebenso die weiträumige Absperrung des Brandortes. Die aus den Wohnungen evakuierten Personen wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut. Der DRK Ortsverein verpflegte die 75 Feuerwehreinsatzkräfte mit Getränken und Essen. Kommandantin Karin Baumann und die Führungsgruppe, unterstützt durch Kameraden aus Oberhausen, bildeten die Einsatzleitung und koordinierten den mehrstündigen Einsatz. Bürgermeister Martus und Ordnungsamtleiter Maurer verschafften sich vor Ort einen Überblick der Lage. Ebenso war der stellv. Kreisbrandmeister Klaus Maier vor Ort. Beamte der Kriminalpolizei waren am Brandort. Ersten Hinweisen zufolge könnte der Brand auf Grund eines technischen Defekts in der ausgebauten Dachgeschosswohnung ausgebrochen sein. Hierzu sind aber weitere Ermittlungen erforderlich. Der Sachschaden wird auf 200000 € geschätzt. Die Strom- und Gasversorgung wurde während des Einsatzes durch die örtlichen Versorger abgestellt. Nachdem die Meldung „Feuer aus“ gegeben werden konnte, gaben Beamte der Polizei die Brandstelle frei versiegelten diese. Die Feuerwehr Abt. Philippsburg konnte nach umfangreichen Aufräumarbeiten den Einsatz gegen 20 Uhr beenden.
Bericht: Frank Spindler

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Zwei Schwerstverletzte nach Frontalzusammenstoß auf B35


Am Freitag den 14.10.2011 ereignete sich, vermutlich durch einen Überhohlvorgang, auf der B35 Höhe Huttenheim gegen 20.10 Uhr ein Frontalzusammenstoß zweier PKW. Ein drittes Fahrzeug fuhr auf die quer zur Fahrbahn stehenden Autos auf.
Die beiden Fahrer, der zuerst verunfallten, wurden dabei in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und schwer verletzt. Der Fahrer des dritten PKW blieb unverletzt.
Aufgrund der Schadenslage wurde die Feuerwehr Philippsburg mit den Abteilungen Philippsburg und Huttenheim alarmiert. Die Abt. Philippsburg befand sich gerade zu einer Übung im Gerätehaus und konnte sofort ausrücken. Innerhalb kurzer Zeit waren zwei hydraulische Rettungsgeräte an der Einsatzstelle, so konnte an beiden PKW gleichzeitig, nach Absprache mit dem Notarzt, die Rettung eingeleitet werden. Schwierig für die Einsatzkräfte erwies sich die Tatsache, dass einer der Eingeklemmten aus Litauen stammt und dadurch nur eine eingeschränkte Verständigung möglich war. Um 20.41 Uhr wurde der erste Fahre dem Rettungsdienst übergeben. 17 Minuten später war auch der zweite Fahrer aus seinem Fahrzeug befreit. Durch ein Wendemanöver kam es am Stauende zu einem weiteren Unfall. Die aus dem ersten Unfall abgezogenen Einsatzkräfte fanden zum Glück keine ernsthaft Verletzten vor. Ein erschrockenes Kind, konnte vom stellvertretenden Kommandanten Jochen Danner, mit einem Teddybär beruhigt werden. So musste hier nur die Einsatzstelle ausgeleuchtet und die Straße geräumt werden. Gegen 21.20 Uhr beantragte die Polizei Amtshilfe bei der Verkehrsführung. Die Feuerwehr unterstützte hier mit einem Fahrzeug. Die Feuerwehr unter der Leitung ihrer Kommandantin Karin Baumann war mit 30 Einsatzkräften, sechs Fahrzeugen und einem Lichtmastanhänger vor Ort. Der Rettungsdienst und die Notfallhilfe eilten mit 7 Fahrzeugen und 12 Personen zur Einsatzstelle. Die Polizei war mit Beamten aus Philippsburg, Germersheim und des Verkehrsdienstes Bruchsal vor Ort. Gegen 22.00 Uhr übergab Kommandantin Baumann die Einsatzstelle an Abt.-Kommandant Jürgen Weick, der mit der Abt. Huttenheim vor Ort blieb. Kurz vor Mitternacht waren die Wracks beseitigt und die Straße gesäubert. So konnte auch die Beleuchtung und der Brandschutz, der aus einem C-Rohr bestand, abgebaut werden. Die Polizei gab daraufhin die vollgesperrte B35 wieder frei.
Bericht:
Guido Bauer


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Brand in Wasgau Gaststätte


Am Samstag, den 27.08.2011 wurde gegen 10:38 Uhr die Feuerwehr Abt. Philippsburg mit dem Alarmstichwort „Zimmerbrand“ alarmiert. Bei der Rückmeldung mit der Leitstelle Karlsruhe wurde ein Brand in der Toilette der Gaststätte im Wasgau Markt genannt. Anhand des Meldebildes wurde die Abt. Rheinsheim alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr, hatte die Polizei, den Markt bereits geräumt. Ein Angriffstrupp unter Atemschutz konnte den Kleinbrand mit einem C-Rohr löschen. Als Brandursache deutete ein technischer Defekt daraufhin.
Der Brand konnte sich nicht richtig entwickeln, da die Toilettentüre verschlossen war. Deshalb rät die Feuerwehr: Fenster und Türen geschlossen halten, damit das Feuer keine Nahrung durch Sauerstoff bekommt. Die Feuerwehr öffnet erst die Tür sobald sie „Wasser am Rohr“ hat, damit bei einer Durchzündung (Flash) sofort Abgelöscht werden kann. Durch diese richtige Entscheidung am Anfang, konnte größeren Schaden vermieden werden.
Der entstandene Rauch wurde mit Hochdrucklüfter aus dem Gebäude geblasen.
Die Feuerwehrabteilungen Philippsburg und Rheinsheim waren unter der Leitung von Kommandantin Karin Baumann mit 4 Fahrzeugen und 25 Mann bis 11:30 Uhr im Einsatz. Das DRK konnte ebenfalls wieder abrücken.
Bericht und Bild: Frank Spindler


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Millionenschaden bei Großbrand


Am Samstag, den 20.08.2011 gegen 23 Uhr kam es in Bruchsal zu einem Großbrand. Ein 1100 qm großer Gebäudekomplex , bestehend aus Lagerhalle, Kfz-Werkstatt und Wohngebäude stand in Flammen.
130 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bruchsal, Karlsdorf, Ubstadt-Weiher, Bretten und Philippsburg kämpfen bis in die Morgenstunden das Feuer. Ebensfalls an der Einsatzstelle waren Kräfte der Polizei, des DRK und des THW. Die Abt. Philippsburg wurde um 0.11 alarmiert. Angefordert wurde das Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz. Die Atemschutztrupps wurden mit Atemschutzgeräten und Masken versorgt. Für die Philippsburger Besatzung war der Einsatz um 7 Uhr beendet.
Bericht: Frank Spindler

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100 Strohballen abgebrannt


Ein Großaufgebot an Einsatzkräften forderte ein Strohballenbrand in der Nacht auf Donnerstag (18.08.2011). Nach ersten Erkenntnissen muss von einer Brandstiftung ausgegangen werden. Die Feuerwehr Leitstelle in Karlsruhe alarmierte die Feuerwehr Philippsburg um 00:55 Uhr.
Erkannt wurde der Brand, der sich auf einem Feld zwischen der Anschlussstelle der Bundesstraße 36 auf die Bundesstraße 35 bei Graben Neudorf ereignete, durch eine Polizeistreife die gerade „am Höfle“ kurz vor Wiesental zu einem manipulierten Hydranten gerufen wurde. Beim Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzung konnte noch eine Spiritusflasche in unmittelbarer Nähe sichergestellt werden.
Es Brannten bereits gut 100 Strohballen von je 700 Kilogramm in voller Ausdehnung. Sofort nach Eintreffen der ersten Feuerwehreinsatzkräfte wurde Vollalarm für die Gesamtfeuerwehr Philippsburg ausgelöst. Kurze Zeit später auch für die Feuerwehren aus Neudorf und Wiesental zur weiteren Unterstützung.
In der Erstphase des Einsatzes wurde der Brand mit mehreren Strahlrohren sowie einem Dachwasserwerfer eingedämmt und ein Radlader angefordert, da an die Brandnester im Inneren der Ballen nicht vorgegangen werden konnte. Kurz vor 03:00 Uhr traf ein Radlader der Gemeinde Graben- Neudorf ein. Dieser zog die Heuballen auseinander. So konnte der Brand der sich bereits, bis tief in die Strohballen gefressen hatte nach und nach abgelöscht werden. Zusätzlich wurde die Einsatzstelle weiträumig ausgeleuchtet. Die Wasserversorgung wurde durch einen eingerichteten Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen, sowie einem Landwirtschaftlichen Brunnen sichergestellt.
Unter der Leitung von der Philippsburger Kommandantin Karin Baumann kamen die Abteilungen Philippsburg, Huttenheim und Rheinsheim der Feuerwehr Philippsburg, die Graben- Neudorfer Abteilung Neudorf sowie die Abteilung Wiesental der Feuerwehr Waghäusel mit insgesamt 13 Fahrzeugen und 60 Kräften zum Einsatz.
Die DRK Bereitschaft aus Neudorf versorgte die Einsatzkräfte mit Getränken und Essen.
Die Polizei war mit zeitweise 10 Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber vor Ort. Sie suchten mit Unterstützung der Wärmebildkamera aus dem Hubschrauber, die Umgebung nach Verdächtigen ab. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Ermittlungen.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 2000 Euro. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin.
Bericht :Daniel Majic , Kreisfeuerwehrverband Karlsruhe

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Millionenschaden bei Großbrand in bitumenverarbeitendem Betrieb

Philippsburg-Rheinsheim. In Vollbrand stand am 05.05.2011 gegen 18.45 Uhr der Lagerbereich eines bitumenverarbeitenden Betriebes in Rheinsheim. Vom Brandort stieg eine weithin sichtbare, schwarze Rauschsäule auf, die in Richtung Rheinland-Pfalz abzieht. Messunen der Feuerwehr ergaben keine Gesundheitsgefärdung , gleichwohl wurde die Bevölkerung über Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Rund 300 Feuerwehrleute kämpten gegen die Flammen. Mit Radladern wurden die Glutnester auseinandergezogen. Die Bahnstrecke Germersheim-Bruchsal ist gesperrt.


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Zu schnell in Kurve – LKW kippte um


Ein 59-jähriger LKW Fahrer wollte am 28.03.2011 gegen 23 Uhr auf der L602 in die B35 abbiegen. In einer starken Rechtskurve, in der die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt ist, kam er offenbar wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, durchbrach 26 Meter Leitplanke und kippte letztendlich auf die Seite. Dabei lief eine größere Menge Dieselkraftstoff aus dem Tank des LKW und sickerte ins Erdreich. Der leicht verletzte Fahrer wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr Abt. Philippsburg und Huttenheim wurden alarmiert, um den ausgelaufenen Kraftstoff zu binden. Die Feuerwehr montierte die beschädigten Leitplanken ab und fällten noch einen Baum. Die Unfallstelle musste zur Unfallaufnahme und Bergung des umgekippten Sattelzugs bis gegen 4 Uhr gesperrt werden. Es entstand ein Schaden von ca. 55.000 Euro. (Text: Frank Spindler)

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Zwei Verletzte nach Vorfahrtsverletzung

Bei einem Unfall auf der L602 zwischen Huttenheim und Philippsburg sind am Mittwochmorgen, den 26.01.2011 zwei Menschen mittelschwer verletzt worden. Eine 63-jährige Autofahrerin aus Wiesental wollte gegen 08.45 Uhr von der Zufahrt beim Jüdischen Friedhof nach links auf die L602 in Richtung B35 einbiegen. Dabei missachtete sie die Vorfahrt eines aus Richtung Huttenheim kommenden 30-jährigen Autofahrers aus dem Landkreis Rastatt, dessen Wagen mit großer Wucht in die Fahrerseite des einbiegenden Pkw prallte. Wegen des Verdachts auf Wirbelsäulenverletzungen wurde die 63-Jährige von der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Philippsburg schonend aus dem stark beschädigten Wagen geborgen. Die Feuerwehrabteilungen Philippsburg und Huttenheim waren mit 5 Fahrzeugen und 16 Mann unter Leitung des stellv. Kommandanten Jochen Danner im Einsatz. Die Frau wurde von einem Notarzt und Rettungssanitätern erstversorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber Christoph 43 in das Städtische Klinikum Karlsruhe geflogen. Der ebenfalls verletzte 30-Jährige wurde nach der Erstversorgung in das Krankenhaus Bruchsal gebracht. Zur Unfallaufnahme und Bergung der beiden Fahrzeuge, an denen Totalschaden entstand, musste die L602 bis 10 Uhr voll gesperrt werden. Den entstandenen Sachschaden beziffern die Beamten der Verkehrspolizei Bruchsal mit rund 15.000 Euro.


Bild und Bericht: Frank Spindler

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Schwerer Verkehrsunfall bei Philippsburg

Bei einem Verkehrsunfall auf der Landestraße 555 zwischen Philippsburg und Oberhausen nähe Kreisel sind am Nachmittag des 05.10.2010 gegen 16 Uhr mehrere junge Menschen schwerst verletzt worden. Ein PKW war aus bislang ungeklärter Ursache mit einem Kleinlaster frontal zusammengestoßen. Die Feuerwehr und drei Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Die Strecke zwischen Philippsburg und Oberhausen wurde voll gesperrt.


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Hoher Schaden bei Brand eines Getränkemarktes

Philippsburg-Rheinsheim. Aus noch unbekannter Ursache geriet am späten Montagabend (06.09.2010) ein Getränkemarkt in Rheinsheim in Brand und wurde dabei stark in Mitleidenschaft gezogen. Gegen 21.15 Uhr wurde die Feuerwehr über den Brand in der Baumgasse informiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Dachgeschoss der zu einem Abholmarkt ausgebauten Scheune in Vollbrand. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Scheune. In dem Gebäude befanden sich der Verkaufsraum, eine Lagerhalle sowie eine Schnapsbrennerei.
Die Freiwillige Feuerwehr der gesamten Abteilung Philippsburg mit Unterstützung der Wehren aus Wiesental und Oberhausen übernahm die Brandbekämpfung. Da die Flammen mit im Dachgeschoss abgelagertem Holz und Styropor reichlich Nahrung fanden, dauerte es bis gegen 23 Uhr, bis die Löscharbeiten weitgehend abgeschlossen waren. Der Rettungsdienst war mit 15 Ersthelfern vor Ort, die Polizei sperrte den Brandort mit zwei Streifen weiträumig ab. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen und dabei festgestellt, dass es im Bereich der eigentlichen Schnapsbrennerei keine Brandzehrung gab. Bislang konnte der Brandort, der im Obergeschoss liegt, noch nicht betreten werden. Den Sachschaden schätzen die Beamten auf rund 150.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei-Außenstelle Bruchsal.

Textquelle: Pressemeldung Polizeipräsidium Karlsruhe (Jürgen Schöfer)


Bild: Feuerwehr Philippsburg

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Tödlicher Verkehrsunfall auf der B 35


Tödliche Verletzungen zog sich ein 58 Jahre alter Autofahrer bei der Kollision mit einem Lkw am Dienstagvormittag (08.06.2010) auf der B35 zwischen den Abfahrten Rheinsheim und Huttenheim zu. Der in Germersheim wohnhafte Mann war mit seinem Pkw von der Pfalz in Richtung Bruchsal unterwegs. Aus noch unbekannter Ursache geriet er langsam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort trotz Ausweichversuchen des Lkw-Fahrers mit einem entgegenkommenden Silozug. Durch die Wucht des Aufpralls wurden sowohl der Pkw als auch der Silozug abgewiesen und in die Leitplanken geschleudert. Zudem wurde ein Reifen des Lkw von der Felge gezogen.

Nach den Feststellungen des mit einem Rettungshubschrauber herbeigeeilten Notarztes erlitt der 58-Jährige so schwere Verletzungen, dass er sofort tot war. Zur Bergung des Getöteten war die Freiwillige Feuerwehr der Abteilungen Philippsburg und Huttenheim im Einsatz. Die B35 musste zur Unfallaufnahme und Bergung der stark beschädigten Fahrzeuge voll gesperrt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 150.000 Euro, wovon der Schaden an dem Lkw allein 140.000 Euro beträgt. Die Fahrbahn musste in der Folge wegen starker Verschmutzung nass gereinigt werden. Die Sperrung der B35 dauert zur Stunde noch an. In beiden Richtungen kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Zur Unfallursache hat die Verkehrspolizei Bruchsal die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten prüfen in diesem Zusammenhang auch, ob ein medizinisches Problem des Autofahrers ursächlich für den Unfall gewesen sein könnte.

(Text: Pressemitteilung Polizeipräsidium Karlsruhe, Bild: Peter Steinel)

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Truckpulling und Blaulichtbar


Anlässlich unseres diesjährigen Jubiläums veranstalten wir im Rahmen unseres Feuerwehrfestes am Samstag, 24. Juli ab etwa 17 Uhr einen Truckpulling-Wettbewerb für alle interessierten Ortsvereine, Freizeitgruppen und umliegende Feuerwehren. Bei diesem Wettbewerb gilt es, ein Feuerwehrfahrzeug mit einer Mannschaft von fünf Teilnehmern in möglichst kurzer Zeit über eine Strecke von 25 Metern zu ziehen. Jede Mannschaft macht zwei Durchgänge, deren Zeiten addiert werden.
Für die besten Mannschaften gibt es Pokale, außerdem für jede teilnehmende Mannschaft eine Urkunde und einen Gutschein für unsere Blaulichtbar, in der wir verschiedene Longdrinks und Feuerwehr-Cocktails anbieten werden.
Wer an einer Teilnahme interessiert ist, kann sich noch bis zum Freitag, 21.Mai per Mail an truckpulling@feuerwehr-philippsburg oder telefonisch unter 07256/923255 melden.


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Großbrand in Bruchsal


Die Umweltgruppe der Feuerwehr Philippsburg wurde am 19.04.2010 um 07:34 Uhr zum Brand in einem Abfallwirtschaftsbetrieb in Bruchsal gerufen. Durch eine Verpuffung in der Halle des Recyclingbetriebs brach ein Feuer aus. In der Halle lagerte Sperr- und Wertmüll. Eine schwarze Rauchsäule war über Bruchsal von der Ferne aus schon zu sehen. 150 Feuerwehrleute aus der näheren Umgebung waren im Einsatz. Die Feuerwehr Philippsburg war mit dem Wechselladerfahrzeug und dem Abrollbehälter Atem- und Strahlenschutz vor Ort. Zusammen mit den Wehren aus Bretten und Ettlingen versorgten wir die Atemschutzgeräteträger mit zusätzlichen Geräten, Masken und Filter. Nachdem gegen 14 Uhr unsere Atemschutzgeräte aufgebraucht waren, fuhren wir wieder zurück zum Standort Feuerwehrgerätehaus Philippsburg.


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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Philippsburg Abt. Philippsburg


27.02.2010 (Text: Frank Spindler) Abteilungskommandant Udo Rückert begrüßte alle Anwesenden der Abt. Philippsburg zur Jahreshauptversammlung, insbesondere Herr Beigeordneter Dieter Day. Er vertrat den entschuldigten Bürgermeister Stefan Martus. Rückert dankte für die im vergangenen Jahr geleisteten Arbeits- und Übungsstunden und die ständige Einsatzbereitschaft. Die Versammlung gedachte den verstorbenen und verunglückten Feuerwehrkameraden.

Jugendwart Sebastian Schäfer berichtete von seiner 10 Mann starken Truppe, wobei 5 davon Mädchen sind. Im Jahr 2009 wurden für Ausbildung-, Sport- und Freizeitaktivitäten zahlreiche Stunden geleistet (u.a. Bootsdienst auf dem Rhein, Sport, Videonight, Aquadrom Hockenheim, ...) Besonders Erwähnenswert war das Kreiszeltlager in Schluttenbach zusammen mit der Jugenfeuerwehr Rheinsheim, sowie die Schauübung am Tag der Feuerwehr. Schäfer dankte auch seinen Helfern, ohne deren Unterstützung diese Aufgabe nicht zu bewältigen ist.

Florian Eichelberger legte den Kassenbericht 2009 sowie den Wirtschaftplan für 2010 vor. Kassenprüfer Hartwig Horwedel und Sebastian Schäfer lobten das vorbildlich geführte Kassenbuch. Hierauf folgte die Entlastung der Verwaltung.

In seinem Tätigkeitsbericht berichtete Udo Rückert von den 73 Einsätzen im Jahr 2009. Es konnten 20 Brände, 33 Technische Hilfe, 6 Umwelteinsätze, 2 Öleinsätze und eine Vielzahl sonstiger Einsätze verzeichnet werden ( "Bananen" bei Lidl, Natogipfel, Gartenhüttenbrand, Gasgeruch am Marktplatz, Abriß der Stromversorgung Fa. Goodyear, Bootseinsatz, Verkehrsunfall L602, Bereitschaft beim Filmdreh auf der Rheinschanzinsel, Überlandhilfe für Oberhausen nach Unwetter, Küchenbrand, ...).
Der Personalstand er Abt. Philippsburg sind 36 Aktive (4 neue Dienstverpflichtungen (Andreas Höpfner, Christian Möller, Manuel Reiss, Christopg Wieland)), 10 Jungendliche der Jugendfeuerwehr (5 Jungs und 5 Mädchen) und 5 Alterskameraden.
Es wurden folgende Lehrgänge absolviert; Gundausbildung: Andreas Höpfner, Christian Möller, Manuel Reiss, Franziska Schäfer, Christoph Wieland; Führerschein CE: Eugen Höpfner; Maschinist: Eugen Höpfner; Sprechfunk: Andreas Höpfner, Chrsitan Möller, Manuel Reiss, Franziska Schäfer, Christoph Wieland, Christian Gerasch; Atemschutz: Andreas Höpfner, Chrsitan Möller, Franzsika Schäfer, Christian Gerasch; Gruppenführer: Sebastin Schäfer; Zugführer: Rudolf Reiss; Kommandant: Udo Rückert.

Dieter Day überbrachte dankende Worte seitens der Stadtverwaltung, des Gemeinderates sowie der gesamten Bürgerschaft. Er bedankte sich für die geleistete ehrenamtliche Arbeit, die doch eine beachtliche Belastung darstellt und in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich ist.
Kommandant Karin Baumann dankte für die gute Teamarbeit und stellte nochmal die Wichtigkeit der neulich erlangten Kenntnisse der Notfallrettung im Atemschutzeinsatz. Sie fosiert dieses Thema in allen drei Abteilungen aufzubauen und zu festigen.

Die neusten Infos zum 150 jährigen Jubiläumsfest am 24.-25.07.2010 wurden bekanntgegeben. Die Versammlung klang mit einem Vesper aus.

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Notfallübung für Atemschutzgeräteträger

Am Samstag, den 30.01.2010 trafen sich die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aller drei Stadtteilwehren zu dem Fortbildungsseminar "Notfalltraining für Atemschutzgeräteträger" im Philippsburger Feuerwehrhaus.

Bei Einsätzen in brennenden und/oder verrauchten Gebäuden müssen die eingesetzten Atemschutztrupps oft ein sehr hohes Risiko eingehen. Dabei kann es zu lebensbedrohlichen Notfällen kommen, wenn z. B. ein Atemschutzgerät seinen Dienst versagt oder ein Atemschutzgeräteträger verletzt wird. Die Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 "Atemschutz" fordert zwar ein Notfalltraining für Atemschutzgeräteträger, gibt aber keine näheren Hinweise, wie dieses aussehen soll. Um in Gefahrensituationen sicher agieren zu können, müssen Atemschutzgeräteträger deshalb definierte Handlungsabläufe immer wieder üben. Ziel der Veranstaltung war, Lösungsansätze, Strategien und Handlungsempfehlungen für Notfälle im Atemschutzeinsatz aufzuzeigen.
Geleitet wurde die Veranstaltung von Christian Spielvogel und Markus Rüsenberg. Beide sind Kameraden der Berufsfeuerwehr Karlsruhe , haben vor ca. 10 Jahren angefangen sich mit diesem Thema ausführlich zu beschäftigen und die Erfahrungen in einem Buch niedergeschrieben.
In Theorie und Praxis wurden diese "Handgriffe" erläutert, geübt, diskutiert und das Ziel herausgearbeitet dieses wichtige Thema in der Philippsburger Gesamtfeuerwehr mit Leben zu füllen. Denn die Statistik zeigt, dass es immer wieder zu Unfällen im Innenangriff kommt und ohne professionelle Vorbereitung man nicht in der Lage ist, die geforderte schnelle Rettung der Kameraden durchführen zu können.Am Anschluss des Seminars bedankte sich Kommandantin Karin Baumann bei den Karlsruher Kameraden für die gelungene Veranstaltung, bei den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für die aktive Mitarbeit und die konstruktive Fortsetzung der Bausteine die heute gelegt wurden. (Bild+Text:Frank Spindler)

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